Weihnachten gilt als Fest der Nächstenliebe, zu dem man der Familie ein besonderes Geschenk machen möchte. Das beste Geschenk ist aber, wenn man Zeit verschenkt und das Gefühl der Liebe weitergibt oder zuhört, was Kinder und Eltern auf dem Herzen haben. Mal kein Fernsehen, Smartphone oder sonstige Ablenkungen. Plötzlich stellt man fest, das habe ich noch überhaupt nicht bemerkt oder gewusst. Bei all den Bemühungen sollten Empfindungen, persönliche Gefühle und die Klärung der kleinen Alltagssorgen an erster Stelle stehen. Zuhören ist etwas, was man im hektischen Alltag oft vergisst. Man funktioniert eben. In unserer Zeit ist oft vieles selbstverständlich geworden, nur zuhören und sich Zeit nehmen machen die wenigsten. Man hat ja alles, auch eigentlich Unnötiges. Es landet im Schrank oder der Schublade.

Aber in unserer Nachbarschaft gibt es sicher Kinder und Senioren, die niemanden haben der ihnen einen kleinen Wunsch erfüllt oder einfach mal zuhört. Wir helfen vor Ort hat sich nicht nur zu Weihnachten zur Aufgabe gemacht dort zu helfen, wo Hilfe notwendig ist. Die emotionale Weihnachtszeit ist aber eine besondere Zeit. Da fällt es manchen nicht so gut gestellten Familien besonders schwer, ihren Kindern einen kleinen Wunsch zu erfüllen oder einsamen Seniorinnen und Senioren einfach einen Nachmittag mal aufmerksam zuzuhören.

Die Wunschbaumaktion hat rund 150 Kindern einen langersehnten Wunsch erfüllt und das Weihnachtsfest für Seniorinnen und Senioren mit Kuchen und Kaffee unterstützt. Dabei lernen sich die Seniorinnen und Senioren näher kennen und manche gingen mit dem Gefühl nach Hause, ich bin doch nicht alleine. Auch die Geschenke für die Kinder werden rechtzeitig unterm Weihnachtsbaum liegen.

Nachfolgend werden die Unterstützenden im Einzelnen vorgestellt.

Foto: Krippe